Starke Soundtracks

Sonntag, 5. November 2017

Playlist #227 vom 12.11.2017 - NEUHEITEN 2017 (5)

In der letzten Neuheiten-Sendung in diesem Jahr dominieren die ruhigen, düster-melancholischen Klänge. Neben neuen Arbeiten von Carter Burwell, Thomas Newman, Stephen Warbeck, Philip Glass und Alexandre Desplat für die große Leinwand gibt es neue Musik zu den Fernsehserien „Taboo“, „The Walking Dead“, „Game of Thrones“ und „Fargo“, dazu Soundtracks zu den Dokumentarfilmen „Vietnam“, „Unrest“, „Jane“, „Blue Planet II“, „Sea Of Life“ und „To The Orcas, With Love“ sowie Soundtrack-Verwandtes von In The Nursery und Jeff Rona.

Der französische, in Spanien lebende Komponist Pascal Gaigne („Katmandú“, „Theo’s House“) schuf zum spanischen Historiendrama „Handia“ über den größten Mann der Welt eine sehr intime, subtile Musik, die zum genauen Zuhören einlädt. Sein prominenter Landsmann Alexandre Desplat vertonte derweil nach „The Ides of March“ (2011) und „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ (2014) mit dem Mystery-Crime-Drama „Suburbicon“ bereits die dritte Regiearbeit von Hollywood-Star George Clooney, der ein Drehbuch der Coen-Brüder („No Country For Old Men“, „Fargo“) mit Matt Damon und Julianne Moore in den Hauptrollen verfilmte.
Sehr umtriebig ist momentan der amerikanische Komponist Bear McCreary, der seine Karriere mit Fernsehserien wie „Battlestar Galactica“, „Human Target“, „Trauma“ und „Terminator: S. C. C.“ begann und in den letzten Jahren neben der Musik zur Zombie-Horror-Serie „The Walking Dead“ vermehrt fürs Kino und Filme wie „The Forest“, „The Boy“, „10 Cloverfield Lane“ und „Colossal“ engagiert worden ist. Momentan ist nicht nur der erste offizielle Score zur Erfolgsserie „The Walking Dead“ bei Lakeshore Records erschienen, nachdem bislang nur Song-Compilations, Promos und Bootlegs im Umlauf gewesen waren, sondern auch McCrearys Musik zu Jennifer Breas Doku-Drama „Unrest“, zu Danny Strongs biografischen Drama „Rebel In The Rye“ und zum Horror-Thriller „Happy Deathday“, in denen der Komponist verschiedenste Facetten seines Könnens präsentiert.
Fleißig ist auch Carter Burwell, Hauskomponist der Coen-Brüder, gewesen. Er kreierte die jeweils sehr melancholische, feinsinnige Musik zu Todd Haynes Verfilmung von Brian Selznicks Mystery-Familien-Drama „Wonderstruck“, zu Martin McDonaghs grandios besetzten Comedy-Crime-Drama „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und zu Simon Curtis‘ Biopic „Goodbye Christopher Robin“ über den Winnie-Pooh-Schöpfer A.A. Milne.
Ruhige, leicht exotisch angehauchte Klänge präsentieren Thomas Newman („Victoria & Abdul“) und Stephen Warbeck („Hampstead“), ehe Marco Beltrami mit der Musik zur Jo Nesbø-Verfilmung „Der Schneemann“ und Patrick Doyle mit dem farbenfrohen Orchesterscore zu Kenneth Branaghs Neuverfilmung des Agatha-Christie-Klassikers „Mord im Orient-Express“ für etwas lebhaftere Klänge sorgen.
Jeff Rona, der mit „Projector“ gerade auch ein Soloalbum (mit Gastkomponisten wie Peter Gregson und David Julyan) veröffentlicht hat, eröffnet den elektronischen Part der Sendung mit seiner Musik zu den beiden Dokumentarfilmen „To The Orcas, With Love“ und „Sea Of Life“, Trent Reznor und Atticus Ross („The Vietnam War“), Junkie XL („The Journey: Hunter Returns“) und Cliff Martinez („The Foreigner“) präsentieren teilweise recht rhythmisch pulsierende Scores, ehe die aus Sheffield stammenden Zwillinge Klive und Nigel Humberstone mit ihrem neuen Album „1961“ besonderen Ereignissen aus ihrem Geburtsjahr huldigen, beispielsweise dem Bau der Berliner Mauer („Torschlusspanik“), den Romanen „Solaris“ und „Catch-22“, den Weltraumspaziergängen von Yuri Gagarin und Amnesty International.
Auch der Oscar-nominierte Komponist Nicholas Britell („Moonlight“) kreierte für das biografische Comedy-Drama „Battle Of The Sexes“ einen coolen Vintage-Soundtrack. Der Film thematisiert den Kampf für die Gleichberechtigung von Frauen, den 1973 die Tennis-Weltranglistenerste Billie Jean King (Emma Stone) vorantrieb und dabei auf erbitterten Widerstand des ehemaligen Champions Bobby Riggs (Steve Carell) stieß, der nicht nur seine besten Tage hinter sich hatte, sondern auch mit seiner Spielsucht kämpfen musste.
„Beim Komponieren des Scores habe ich mich zunächst auf zwei verschiedene musikalische ‚Welten‘ fokussiert: die ‚externe‘ Welt des Sports und des Wettbewerbs und die ‚interne‘ Welt der Figuren und ihrer persönlichen Reisen. Zusätzlich habe ich mich damit auseinandergesetzt, wie die 1970er Soundscapes auf frische und einzigartige Weise reflektiert werden können“, erklärt Britell im Booklet zum Soundtrack. „Letztlich ist das musikalische Terrain nicht gänzlich den 70ern angepasst, aber es stellt doch eine Hommage an die Art und Weise dar, wie Musik damals aufgenommen wurde. Wie benutzten Vintage-Mikrofone bei unseren Aufnahme-Sessions und wir spielten mit der Audio-Qualität und -Textur, um dem Score ein Gefühl dieser Ära zu verleihen.“
Altbekanntes mit Neuem zu vermischen war auch das Konzept von Minimal-Music-Legende Philip Glass („The Hours“, „The Secret Agent“) für die Arbeit an dem Soundtrack zu Brett Morgans Dokumentarfilm über Leben und Wirken der Primatenforscherin Jane Goodall. Im Jahr seines 80. Geburtstages präsentiert der Großmeister seit längerer Zeit wieder ein Orchesterwerk, das vor allem aus seinem Streichquartett Nr. 3 zitiert. Abgerundet wird die Sendung durch Max Richters düstere Musik zur Amazon-Serie „Taboo“, Jeff Russos bereits drittem Soundtrack zur erfolgreichen Krimi-Drama-Serie „Fargo“ und Ramin Djawadis farbenprächtiger Musik zur bereits siebten Staffel der Fantasy-Serie „Game Of Thrones“.
Playlist:
01. Pascal Gaigne - Academia de los ilustres (Handia) - 03:26
02. Fernando Velázquez - Marrowbone (Marrowbone) - 04:15
03. Ramin Djawadi - Rule Of Three (The Mountain Between Us) - 03:28
04. Alexandre Desplat - Playing Catch In The Sun (Suburbicon) - 03:36
05. Bear McCreary - Innocence (Rebel In The Rye) - 04:29
06. Bear McCreary - The Day Will Come (The Walking Dead) - 02:56
07. Bear McCreary - Conversion Disorder (Unrest) - 04:18
08. John Paesano - Lost For Words (Same Kind Of Different As Me) - 03:01
09. Carter Burwell - Keep Your Memories (Goodbye, Christopher Robin) - 03:27
10. Carter Burwell - The Meteorite (Wonderstruck) - 03:11
11. Thomas Newman - Gain The Ocean (Victoria & Abdul) - 02:42
12. Stephen Warbeck - Japanese Restaurant (Hampstead) - 03:33
13. Michael Brook - After Carlos (Stronger) - 04:07
14. Marco Beltrami - Main Titles (The Snowman) - 03:29
15. Patrick Doyle - Orient Express Suite (Murder On The Orient Express) - 03:20
16. Jeff Rona - A History Lesson (To The Orcas, With Love) - 03:13
17. Jeff Rona - Deep Sea Corals (Sea Of Life) - 03:52
18. Trent Reznor & Atticus Ross - Passing The Point (The Vietnam War) - 04:25
19. Junkie XL - A New Galaxy (The Journey: Hunter Returns) - 04:46
20. Cliff Martinez - She Used You (The Foreigner) - 04:13
21. Jeff Beal - Mirror Image (Gypsy) - 04:05
22. In The Nursery - Torschlusspanik (1961) - 04:56
23. Ramin Djawadi - Dragonstone (Game Of Thrones: Season 7) - 05:05
24. Hans Zimmer, Jacob Shea & Dave Fleming - The Blue Planet (Blue Planet II) - 03:17
25. Nicholas Britell - The Bra/Court Loss (Battle Of The Sexes) - 04:36
26. Philip Glass - Grub Is Born (Jane) - 03:47
27. Max Richter - Openings (Taboo) - 02:13
28. Jeff Russo - Fargo Main Theme [Season 3] (Fargo Year 3) - 02:30
29. Henry Jackman & Matthew Margeson - Poppy's Terms (Kingsman: The Golden Circle) - 03:01
30. Jeff Rona - Cerulean Blue (Projector) - 06:36

Montag, 23. Oktober 2017

Filmkonzerte und Filmgespräche beim 31. Braunschweig International Film Festival

Seit einigen Jahren schon gehört der Schwerpunkt Filmmusik zu den Höhepunkten von Niedersachsens größten Filmfestival. Nachdem in der Vergangenheit namhafte Komponisten wie Craig Armstrong („World Trade Center“, „Der Knochenjäger“), Shigeru Umebayashi („The Grandmaster“, „House of Flying Daggers“), Michael Nyman („Gattaca“, „Das Piano“) und Patrick Doyle („Thor“, „Needful Things – In einer kleinen Stadt“) zu Gast in Braunschweig waren, wurde das diesjährige, mittlerweile 31. Braunschweig International Film Festival in der Stadthalle am 17.10.2017 mit „Matrix Live. Film in Concert“ eröffnet, das der amerikanische Komponist Don Davis selbst dirigierte.

Don Davis dirigiert das Staatsorchester Braunschweig (Quelle: Filmfest Braunschweig)
Mit dem Science-Fiction-Film „Matrix“ kam 1999 ein visionäres Meisterwerk der Wachowski-Geschwister in die Kinos, das mit seinen visionären Bildern, den atemberaubenden Special-Effects und der komplexen Story mit ihren philosophischen, religiösen und politischen Bezügen die Filmwelt nachhaltig prägen sollte und immerhin mit vier Oscars ausgezeichnet worden ist.
Ebenso beeindruckend ist die Musik von Don Davis ausgefallen, der zuvor mit den Wachowskis bereits den Psycho-Thriller „Bound – Gefesselt“ (1996) realisiert hatte und für „Matrix“ einen komplexen Score kreierte, der vor allem die große Verunsicherung des Computer-Spezialisten Neo (Keanu Reeves) reflektiert, die er angesichts der Erkenntnis empfindet, dass sich sein Leben bislang in einer programmierten Matrix und nicht in der Realität abgespielt hat.
Das Staatsorchester Braunschweig präsentierte mit Dirigent Don Davis die komplexe, polytonale, oft dissonante, dann wieder mit einer Solo-Sopran-Stimme aufgelockerte Komposition live zu einer speziell präparierten Filmversion und sorgte für einhellige Begeisterung beim Publikum, das auf die Darbietung mit Standing Ovations reagierte.
Tags darauf stand Don Davis im LOT-Theater zum Filmgespräch zur Verfügung, wo er mit Moderator Matthias Hornschuh vor allem über die besonderen Herausforderungen und kreativen Prozesse sprach, die die Arbeit an „Matrix“ mitbrachten. Das interessierte Publikum erfuhr, dass Davis zwei Minuten Musik pro Tag an dem Score arbeitete, dessen Umsetzung das Orchester vor große Herausforderungen stellte. Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass der Score immer wieder neue Extreme erreichte, um diese nachfolgend noch weiter auszuloten, was – wie der Komponist erklärte – vor allem der Kombination mit dem Special-Effects-Team geschuldet war, mit dessen Soundgewittern Don Davis mit seiner Komposition zwangsläufig Schritt halten musste.
Auf meine Frage, warum Don Davis außer der „Matrix“-Trilogie nicht die Möglichkeit bekam, weitere so außergewöhnliche Projekte zu realisieren, meinte er, dass er zum einen kein Verkäufer-Typ sei, der bei den Studios Klinkenputzen gehen würde. Zum anderen würden in Hollywood heutzutage nicht mehr solche Filme mit derart hohem Dialog-Anteil gemacht.
Ähnlich aufschlussreich erwies sich ein weiteres Filmgespräch mit Konzert, das am 19.10. in den Schloss-Arkaden stattfand, diesmal mit dem polnischen Oscar-Preisträger Jan A.P. Kaczmarek („Wenn Träume fliegen lernen“).
 Matthias Hornschuh präsentierte ausgewählte Clips u.a. aus den Filmen „Untreu“, „Hachiko“ und „Wenn Träume fliegen lernen“, um mit Kaczmarek die Funktion der Musik zu erläutern, die eng mit den Figuren und dem Setting verbunden ist, die augenblickliche Emotionen reflektiert, aber auch zukünftige Entwicklungen vorwegnimmt.
Besonders herausfordernd erwies sich der Score zu „Wenn Träume fliegen lernen“, den beispielsweise der verstorbene James Horner für ein symbolisches Honorar von einem Dollar gern realisiert hätte. Es war der erste Score für Kaczmarek, bei dem er für Kinderfiguren komponieren musste.
Zwischenzeitlich spielte ein sechsköpfiges Streicher-Ensemble und eine Pianistin des Staatsorchesters Braunschweig verschiedene Cues aus den Scores von „Quo Vadis“, „Untreu“, „Hachiko“ und „Spuren eines Lebens“. Kaczmarek zeigte sich nicht nur von den reduzierten Arrangements seiner Musik durch das Ensemble angetan, sondern auch von der Location selbst, die sonst von geschäftigem Treiben geprägt ist und nun einen Ort der künstlerischen Begegnung darstellte.
Thematisiert wurde die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Adrian Lyne (der nach seinem Flop mit „Jacob’s Ladder“ unter großem Erfolgsdruck stand, was auch Kaczmarek bei der Umsetzung seiner Musik leidvoll erfahren musste) und Lasse Halmström, der bei „Chocolat“ noch acht Komponisten verschlissen hatte, bevor er wieder zur ursprünglichen Wahl, Rachel Portman zurückkehrte, Kaczmareks Musik zu „Hachiko“ aber nahezu unkommentiert so übernahm, wie der Komponist sie abgeliefert hat.
Abgerundet wurde der Themenkomplex Musik & Film mit den Filmkonzerten von „Luther“ und „Evelyn“. Zu dem 1928 von Hans Kyser inszenierten Stummfilm „Luther“ komponierte der Pianist Stephan Graf von Bothmer eine Musik, „welche die erhabenen Szenen strahlen lässt, aber auch die tiefen Momente auslotet und deutschtümelnde Stellen entlarvt“ (aus dem Festivalkatalog, S. 71). Und die spanische Gitarristin und Komponistin Imma Galiot vertonte mit ihrem Ensemble La Rosa Negra die Graphic Novel „Evelyn“ von Andrés G. Leiva, die von Anna Levinson 2016 verfilmt worden ist.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Playlist #225/226 vom 15./29.10.2017 - HANS ZIMMER Special

Mit seinen Scores zu Kinohits wie „Rain Man“, „Hannibal“, „Der König der Löwen“, „Gladiator“, „Das Sakrileg“ und „Illuminati“ und mehr als 180 Credits hat sich Hans Zimmer längst als Top-Act unter Hollywoods Filmkomponisten etabliert und wurde bereits mit einem Oscar für „Der König der Löwen“ und einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Im letzten Monat feierte der gebürtige Frankfurter seinen 60. Geburtstag, unternahm in diesem Jahr eine umfangreiche Welttournee, auf der er mit großem Orchester, ausgesuchten Solo-Künstlern und Chor Highlights aus seiner imponierend vielseitigen Werkschau präsentierte, und komponierte zuletzt kurzfristig die Musik zu Denis Villneuves lang erwartetem Sci-Fi-Film „Blade Runner 2049“.

Wie so viele seiner Kollegen (Cliff Martinez, Clint Mansell, James Newton Howard, Danny Elfman) kommt Zimmer aus der Popmusik, ist, nachdem er seinen Klavierlehrer zur Verzweiflung getrieben und sich das Spielen selbst beigebracht hatte, 1979 nach London gezogen, um für Air Edel Associates Jingles für TV Commercials zu schreiben und parallel dazu mit Trevor Horn und Geoff Downes den Hit „Video Killed The Radio Star“ und das Album „The Age Of Plastic“ zu produzieren.
1980 arbeitete er mit Warren Cann von Ultravox in der Band Helden zusammen, wo er erstmals Computer live auf der Bühne einsetzte. Wenig später traf er mit dem renommierten Filmkomponisten Stanley Myers („Trusting Beatrice“, „The Deer Hunter“) zusammen, bei dem er die filmmusikalische Praxis erlernte und mit dem er an Filmen wie „Moonlighting“, „Mein wunderbarer Waschsalon“ und „Eureka“ arbeitete, wenn auch auf etwas ungewöhnliche Art.
„Wir haben immer zusammengearbeitet, ohne je zusammen im Studio gewesen zu sein. Wir haben uns den Film gemeinsam angesehen, und Stanley - er war ja der Boss - hat gesagt, welche Szenen er schreiben wollte, und mir die gegeben, die er nicht machen wollte. Während ich die Autojagden bekam, hat Stanley die Liebesszenen gemacht. Manchmal hat er Sachen bei mir verändert, wenn ich nicht im Studio war, und umgekehrt habe ich mir einige Szenen angesehen, Stanleys Musik dazu gehört und bei ihm etwas geändert, wenn ich z.B. dachte, dass da noch ein Schlagzeug draufkommen könnte. Aber wir haben eigentlich nie darüber gesprochen, was wir an den Sachen des jeweils anderen geändert haben. Anfangs habe ich natürlich einiges verkehrt gemacht, die Stanley für mich wieder in Ordnung brachte. Er hat sich immer im Hintergrund gehalten, aber wenn etwas schiefging, war er immer da, um mir zu helfen. Für mich war es wirklich am besten, am Film selbst komponieren zu lernen als es auf einer Schule zu tun.“
Mittlerweile zählt Hans Zimmer zu den vielseitigsten Synthesizerkomponisten des Genres.
Nachdem er 1984 beim SPK-Album „Machine Age Voodoo“ das Programmieren der Metal-Drums übernommen hatte, schuf er zwischen 1989 und 1991 mit seiner Musik zu Filmen wie „Black Rain“, „Backdraft“, „K2“ und “Codename: Nina“ furiose Action-Spektakel, die mit ihrem „Wall-to-Wall“-Scores den Großteil des Films nicht nur mit Musik unterlegten, die durch mächtige Orchester- und Synthesizer-Symbiosen geprägt waren. Aber Hans Zimmer hat es darüber hinaus immer wieder verstanden, feinfühlige, psychologisch intensive Epen wie „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, „I´ll Do Anything“, „Younger & Younger“, „Paperhouse“, „In Sachen Henry“, „Rain Man“ und „Das Geisterhaus“ mit eindringlichen Themen und zarter Instrumentierung zu versehen. Mit „Green Card“, „Mr. Bill“, „Toys“ und „Cool Running“ bewies Hans Komödienqualitäten, und seine afrikanischen Scores zu „Im Glanz der Sonne“, „A World Apart“, „Der König der Löwen“ und „Millennium“ zählen mit ihren exotischen Klängen zu den aufregendsten Werken des Genres überhaupt.
Für Hans Zimmer besteht die Herausforderung gerade darin, sich stets an neuen Sachen zu versuchen.
„Manchmal macht es natürlich Spaß, in einem Stil zu schreiben, den man noch nie versucht hat. Wenn man im Rock´n´Roll einen Hit in einem bestimmten Stil hat, muss man immer weiter in diesem Stil arbeiten. Hier kann ich jeden Monat etwas anderes machen. Früher haben die Komponisten eben Variationen zu einem Thema von irgendwem gemacht. Das kann man in der Filmmusik auch. Aber irgendwie versuche ich, meinem eigenen Stil zu entkommen. Insofern ist es ganz gut, in einem Stil aus einer ganz anderen Welt zu schreiben, wie z.B. die afrikanischen Sachen. Ich bin ja kein Afrikaner, ich habe keine Idee von deren Kultur, aber es ist ganz interessant zu beobachten, was passiert, wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen.“
Für „Rain Man“ wurde der damals erst 32-jährige Komponist auch für einen Oscar nominiert, was ihn so nervös machte, dass er froh war, ihn nicht gewonnen zu haben und keine Rede halten zu müssen. Wie die meisten seiner Kollegen steht er der Zeremonie, die vor allem kommerziellen Wert hat, eher skeptisch gegenüber.
„Je länger ich hier bin, desto weniger möchte ich den Oscar eigentlich haben. Das hat doch nichts mit Musik, Kunst oder Leben zu tun. Der Morricone hat z.B. nie einen Oscar bekommen, weder für ‚The Mission‘ noch für ‚Once Upon A Time In America‘. Ich weiß nicht, wie das funktioniert“, beklagte sich Hans Zimmer im Interview, das ich Anfang der 1990er Jahre mit ihm geführt habe. Mittlerweile hat Morricone nicht nur den Ehren-Oscar, sondern auch einen für „The Hateful Eight“ bekommen, Zimmer gewann bis heute nur einen für „The Lion King“ und kam auf weitere neun Nominierungen, u.a. für „Interstellar“, „Inception“, „The Thin Red Line“ und „Gladiator“.
„Die meisten, die für die Musikbranche wählen, haben seit zehn, zwanzig Jahren keinen Film mehr gemacht. Die sind so weit weg von dem, was eigentlich passiert. Es bedeutet einem vielleicht etwas für die Karriere, aber nicht als Mensch, als Musiker. Ich schreibe nicht, um einen Oscar zu gewinnen, sondern weil ich glaube, dass ich noch nie etwas richtig gut geschrieben habe.“
Dass Zimmer seinem Ziel möglichst nahe kommt, ist auch seinem Musikstudio Media Ventures zu verdanken, das der gebürtige Frankfurter Mitte der 80er mit Jay Rifkin gegründet hatte. Seit 2003 hat Zimmers Unternehmen Remote Control Productions die Geschäftsführung übernommen und mittlerweile als Talentschmiede den Weg für Komponisten wie Steve Jablonsky, Jim Dooley, Marc Streitenfeld, Harry Gregson-Williams, Klaus Badelt, Ramin Djawadi, John Powell, Mark Mancina, Geoff Zanelli, Jeff Rona und Nick-Glennie Smith geebnet.  
Hans Zimmer wurde wegen seiner innovativen elektronischen Arrangements vor allem von den Brüdern Tony und Ridley Scott engagiert („Days of Thunder“, „Thelma & Louise“, „Matchstick Men“, „Black Rain“, „Gladiator“, „True Romance“, „The Fan“, „Black Hawk Down“), doch mittlerweile haben Hans Zimmers Schüler seinen Job bei Tony (Harry Gregson-Williams) und Ridley Scott (u.a. Marc Streitenfeld) übernommen. Dafür arbeiten Regisseure wie Ron Howard („The Da Vinci Code“, „Illuminati“), Nancy Meyers („Liebe braucht keine Ferien“, „Was das Herz begehrt“) James L. Brooks („Spanglish“, „Besser geht’s nicht“) und Gore Verbinski („Fluch der Karibik“) immer wieder gern mit dem vielseitigen Komponisten zusammen.
Für das erfolgreiche Disney-Franchise „Fluch der Karibik“ durfte sich Zimmer aber erst ab dem zweiten Teil so richtig austoben.
„Ich kannte Gore Verbinski schon sehr lange. Als er mir von seinem Piratenfilm erzählte, dachte ich, er bindet mir einen Bären auf. Ja, ja, sagte ich, Piraten der Karibik, Disney-Kram, das kann nur grässlich werden“, wird Zimmer auf hr.de zitiert. „Ich arbeitete an einem anderen Film, dessen Vertrag mir keinerlei Nebenarbeit gestattete. Als Gore mich an einem Sonntagabend anrief und mich bat, mir seine Aufnahmen anzusehen, sagte er mir auch, dass es Schwierigkeiten mit dem Komponisten gegeben hatte. Aber Gore ist mein Freund, also ging ich hin und fand es absolut großartig. Weil es so unglaublich und unerwartet war. ‚Warum beauftragst du nicht meinen Kollegen Klaus Badelt‘, schlug ich ihm vor, ‚denn ich kann nicht. Die erschießen mich sonst. Aber ich gehe nach Hause und schreibe ein paar Melodien.‘ Und das habe ich dann auch getan. Zwei Nächte und einen Tag lang – ohne Schlaf. Um 4:56 Uhr habe ich den Computer ausgeschaltet. Aber das waren 90% der Melodien für den ersten ‚Fluch der Karibik‘-Film.“
Mit diesem Konzept prägt Zimmer seit Jahren das Filmmusik-Business in Hollywood. Wenn er selbst zu beschäftigt ist, um einen interessanten Auftrag in kürzester Zeit auszuführen, komponiert er ein paar Themen und überlässt die weitere Arbeit an der Musik zum Film oder zur Fernsehserie – wie zuletzt bei „The Crown“ und „Genius“ – einzelnen Leuten aus seinem Talentschuppen (zurzeit sind dies vor allem Rupert Gregson-Williams, Benjamin Wallfisch und Lorne Balfe).
Zu seinen interessantesten Arbeiten zählt die Oscar-nominierte Musik zu Ridley Scotts „Gladiator“ (2000).
„Ein Gladiator-Film? – Da habe ich Ridley Scott ausgelacht, denn ich dachte an Männer in Röcken und Sandalen. Als ich später sah, dass er eine Art Leni-Riefenstahl-Optik als Hommage für das imperiale Rom gewählt hatte, habe ich meine deutsche Seele hervorgeholt, um ein bisschen auf Wagners Pfaden zu wandeln“, erinnert sich der Komponist auf hr.de. „Für die Kampfszenen wollte ich einen Klang finden, der die beiden Seiten Roms repräsentiert: Auf der einen Seite dieses Formalisierte und Zivilisierte, das sogar das Zelt eines Feldherrn mit Kultur und Kunst ausgestattet hat. Auf der anderen Seite das Wilde und Brutale, denn das Imperium war auf Blut und Sklaverei gegründet. Welche Musik würde diese Dualität ausdrücken können? Ich kam auf die verrückte Idee, dass die Musik für alle Action-Szenen Walzer sein sollten. Es gibt nichts Kultivierteres und Eleganteres als einen Wiener Walzer, wunderschön und perfekt. Was also, wenn ich den formvollendeten Walzer nehme und lasse ihn blutig, wild und brutal klingen? Formvollendet wie die römische Architektur und gleichzeitig finster wie deine dunkelsten, bösesten Instinkte. Der große ‚Gladiator-Walzer‘ war wie ein fieses Experiment, das tatsächlich Bilder und Klänge atemberaubend verschmelzen ließ. Für einen Film wie ‚Gladiator‘ muss man eben zu jeder Zeit mutig sein und etwas riskieren.“
Die außergewöhnlichste Zusammenarbeit bestand bis jetzt mit seinem Freund und ebenso populären Kollegen James Newton Howard zu den beiden „Batman“-Sequels „Batman Begins“ und „The Dark Knight“, die gleichzeitig den Beginn der bis heute sehr produktiven Zusammenarbeit zwischen Hans Zimmer und Filmemacher Christopher Nolan („Interstellar“, „Inception“, „Dunkirk“) bedeutete.
„Die einzige Art und Weise, es zu beschreiben, ist, dass es so ähnlich ist wie eine Band zu haben“, versucht Zimmer die außergewöhnliche Beziehung zu Chris Nolan auf denofgeek.com zu beschreiben. „Ich schreibe zwar die Noten, aber für Chris ist vor allem wichtig, dass ich versuche, für ihn einen Platz zu schaffen, an dem er sich komplett frei und aufrichtig fühlen kann, so dass er jede Idee artikulieren kann, wie grotesk sie auch erscheinen mag. Weil das die Art ist, wie wir zu der Sache vordringen. All die guten Ideen, die in dem Raum zu Gehör kommen, beginnen gewöhnlich damit, dass einer sagt, dass es wahrscheinlich eine wirklich schlechte Idee sei, aber gemeinsam finden wir heraus, was hinter der Sache an sich steckt. Und für Chris ist es wirklich, wirklich wichtig, für mich eine Umgebung zum Arbeiten zu schaffen, wo meine Vorstellungskraft nicht von den Mechaniken des Filmemachens beschränkt wird.“
Filmographie:
1984 - Die Geschichte der O - Teil 2
1985 - Insignificance - Die verflixte Nacht
1988 - Zwei Welten (A World Apart)
1988 - The Fruit Machine – Rendezvous mit einem Killer
1988 - The Nature of the Beast - mit Stanley Myers
1988 - Brennendes Geheimnis (Burning Secret)
1988 - Die Chaoten-Spione (Spies Inc.) - mit Fiachra Trench
1988 - Rain Man
1989 - Diamond Skulls
1989 - Paperhouse - Alpträume werden wahr - mit Stanley Myers
1989 - Miss Daisy und ihr Chauffeur
1989 - Black Rain
1990 - Fremde Schatten (Pacific Heights)
1990 - Maniac City (Nightmare at Noon) - mit Stanley Myers
1990 - Green Card - Scheinehe mit Hindernissen
1990 - Tage des Donners (Days of Thunder)
1990 - Chicago Joe And The Showgirl - mit Shirley Walker
1990 - Ein Vogel auf dem Drahtseil (Bird on a Wire)
1990 - Narren des Schicksals (Fools of Fortune)
1990 - Twister – Keine ganz normale Familie
1991 - Wolfsblut
1991 - In Sachen Henry (Regarding Henry)
1991 - K2 - Das letzte Abenteuer
1991 - Backdraft - Männer, die durchs Feuer gehen
1991 - Thelma & Louise
1992 - Sleeping Dogs - Tagebuch eines Mörders (Where Sleeping Dogs Lie) - mit Mark Mancina
1992 - Radio Flyer
1992 - Tödliches Spielzeug (Toys)
1992 - Eine Klasse für sich (A League of Their Own)
1992 - Im Glanz der Sonne (The Power of One)
1993 - True Romance
1993 - Codename: Nina (Point of No Return)
1993 - Calendar Girl
1993 - Cool Runnings - mit Nick-Glennie-Smith
1993 - Sniper - Der Scharfschütze
1993 - Das Geisterhaus (The House of the Spirits)
1993 - Younger And Younger
1994 - Mr. Bill (Renaissance Man)
1994 - Geht’s hier nach Hollywood (I'll Do Anything)
1994 - Der König der Löwen (The Lion King)
1994 - Drop Zone
1995 - Crimson Tide – In tiefster Gefahr
1995 - Two Deaths
1995 - Rangoon – Im Herzen des Sturms (Beyond Rangoon)
1995 - Nine Months
1995 - Power Of Love (Something to Talk About) - mit Graham Preskett
1996 - The Rock - Fels der Entscheidung - mit Nick Glennie-Smith und Harry Gregson-Williams
1996 - Operation: Broken Arrow
1996 - Muppets - Die Schatzinsel (Muppet Treasure Island)
1996 - The Fan
1996 - Rendevous mit einem Engel (The Preacher’s Wife)
1997 - Fräulein Smillas Gespür für Schnee - mit Harry Gregson-Williams
1997 - Projekt: Peacemaker (The Peacemaker)
1997 - Besser geht's nicht (As Good as it Gets)
1998 - Der Prinz von Ägypten (The Prince of Egypt)
1998 - Der schmale Grat (The Thin Red Line)
1998 - Die letzten Tage (The Last Days)
1999 - Der Chill Factor (The Chill Factor) - mit John Powell
2000 - Gladiator - mit Lisa Gerrard
2000 - Mit oder ohne – Was Männer haben sollten (An Everlasting Piece)
2000 - Der Weg nach El Dorado (The Road To El Dorado) - mit John Powell
2000 - M:i-2 - Mission: Impossible 2
2000 - Hannibal
2001 - Pearl Harbor
2001 - Das Versprechen (The Pledge) - mit Klaus Badelt
2001 - Unterwegs mit Jungs (Riding in Cars with Boys)
2002 - Unbesiegbar (Invincible) – mit Klaus Badelt
2002 - Black Hawk Down - mit Ilan Eshkeri, Heitor Pereira, Jim Dooley, Jeff Rona
2002 - Spirit - Der wilde Mustang (Spirit: Stallion of the Cimarron)
2002 - Ring (The Ring) – mit Jim Dooley, Henning Lohner
2003 - Last Samurai (The Last Samurai)
2003 - Was das Herz begehrt (Somethings’s Gotta Give)
2003 - Tricks (Matchstick Men)
2003 - Tränen der Sonne (Tears of the Sun)
2004 - Spanglish
2004 - Lauras Stern – mit Nick Glennie-Smith
2004 - Große Haie – Kleine Fische (Shark Tale)
2004 - King Arthur
2004 - Thunderbirds - mit Ramin Djawadi
2005 - Batman Begins - mit James Newton Howard
2005 - Madagascar – mit Jim Dooley, Heitor Pereira
2005 - Der kleine Eisbär 2 – Die geheimnisvolle Insel – mit Nick Glennie-Smith
2005 - The Weather Man – mit James S. Levine
2006 - Liebe braucht keine Ferien (The Holiday)
2006 - Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest)
2006 - The Da Vinci Code – Sakrileg
2007 - Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Pirates of the Caribbean: At World's End)
2007 - Die Simpsons – Der Film (The Simpsons Movie)
2008 - Casi Divas
2008 - Kung Fu Panda - mit John Powell
2008 - The Dark Knight - mit James Newton Howard
2008 - The Burning Plain - mit Omar Rodriguez
2008 - Madagascar 2
2008 - Frost/Nixon
2009 - Illuminati
2009 - Wenn Liebe so einfach ware (It’s Complicated) - mit Heitor Pereira
2009 - Sherlock Holmes
2010 - Henri 4 – mit Henry Jackman
2010 - The Pacific – mit Geoff Zanelli & Blake Neely
2010 - Inception
2010 - Megamind – mit Lorne Balfe
2010 - Ich – Einfach unverbesserlich (Despicable Me) – mit Heitor Pereira
2010 - Woher weißt du, dass es Liebe ist? (How Do You Know?)
2011 - Dickste Freunde (The Dilemma) – mit Lorne Balfe 
2011 - Rango
2011 - Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides) - mit Rodrigo y Gabriela
2011 - Kung Fu Panda 2 - mit John Powell
2011 - Sherlock Holmes: Spiel im Schatten (Sherlock Holmes: A Game of Shadwos)
2012 - Madagascar 3: Flucht durch Europa (Madagascar 3: Europe’s Most Wanted)
2012 - The Dark Knight Rises
2013 - Die Bibel (The Bible, TV-Miniserie) – mit Lorne Balfe
2013 - Lone Ranger (The Lone Ranger)
2013 - Mr. Morgans letzte Liebe (Mr. Morgan’s Last Love)
2013 - Man of Steel
2013 - Rush – Alles für den Sieg (Rush)
2013 - 12 Years a Slave
2014 - Winter’s Tale – mit Rupert Gregson-Williams
2014 - The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro (The Amazing Spider-Man 2) – mit Pharrell Williams 
2014 - Son of God – mit Lorne Balfe 
2014 - Interstellar
2015 - Die Frau in Gold (Woman in Gold) – mit Martin Phipps
2015 - Chappie
2015 - Sons of Liberty (TV-Serie) - mit Lorne Balfe
2015 - Freeheld: Jede Liebe ist gleich (Freeheld)
2015 - Der Kleine Prinz (The Little Prince) - mit Richard Harvey
2016 - Kung Fu Panda 3
2016 - The Last Face
2016 - Batman v Superman: Dawn of Justice – mit Junkie XL
2016 - Eine Erde – viele Welten (Planet Earth II) – mit Jasha Klebe & Jacob Shea
2016 - Inferno
2016 - The Crown (TV-Serie, Titelthema)
2016 - Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen (Hidden Figures) – mit Pharrell Williams und Benjamin Wallfisch
2017 - The Boss Baby – mit Steve Mazzaro
2017 - Genius (TV-Serie, Titelthema)
2017 - Dunkirk
2017 - The Road of Love
2017 - Blade Runner 2049 – mit Benjamin Wallfisch

Playlist #225 vom 15.10.2017 
01. Hans Zimmer - End Credits (Rain Man) - 03:15
02. Hans Zimmer - Suite (Dark Obsession) - 04:25
03. Hans Zimmer - Driving (Driving Miss Daisy) - 06:50
04. Hans Zimmer - World Of Theory (Insignificance) - 04:12
05. Hans Zimmer - Instinct (Green Card) - 03:32
06. Hans Zimmer - Daniel & Ana Die/Finale (Two Deaths) - 04:50
07. Hans Zimmer - Thelma & Louise [Thunderbird] (Thelma & Louise) - 04:01
08. Hans Zimmer - Cole & Claire (Days Of Thunder) - 03:29
09. Hans Zimmer - Suite [Excerpt] (Burning Secret) - 04:15
10. Hans Zimmer - End Title (A World Apart) - 04:55
11. Hans Zimmer - Geerewol Celebrations (Millennium) - 05:01
12. Hans Zimmer - Under The Stars/Simba Is Alive (The Lion King) - 03:22
13. Hans Zimmer - Of Death & Dying (The Power Of One) - 04:11
14. Hans Zimmer - Pedro And Blanca (Das Geisterhaus) - 09:50
15. Hans Zimmer - Waters Of Irrawaddy (Beyond Rangoon) - 03:49
16. Hans Zimmer - To Know My Enemy (The Last Samurai) - 04:50
17. Hans Zimmer - Small Piece For Doumbek And Strings/Kopano Part I (Tears Of The Sun) - 08:55
18. Hans Zimmer - Still (Black Hawk Down) - 04:48
19. Hans Zimmer - Happy Birthday, Maggie (Point Of No Return) - 05:36
20. Hans Zimmer - Central Park, 6pm (Regarding Henry) - 04:25
21. Hans Zimmer - Revenge [Excerpt] (Fools Of Fortune) - 05:28
22. Hans Zimmer - Maestro (The Holiday) - 03:54
23. Hans Zimmer - Building The Flyer (Radio Flyer) - 05:40
Playlist #226 vom 29.10.2017 
01. Hans Zimmer & Benjamin Wallfisch - Joi (Blade Runner 2049) - 03:52
02. Hans Zimmer & Johnny Marr - Remembering (Freeheld) - 04:30
03. Hans Zimmer - Nothing To Forgive (12 Years A Slave) - 03:32
04. Hans Zimmer & Martin Phipps - Maria Altman (Woman In Gold) - 03:09
05. Hans Zimmer - Humanity (As Good As It Gets) - 06:23
06. Hans Zimmer - My Mind Rebels At Stagnation (Sherlock Holmes) - 04:31
07. Hans Zimmer & Lorne Balfe (feat. Lisa Gerrard) - Promised King (Son Of God) - 04:33
08. Hans Zimmer - Aurora - 08:36
09. Hans Zimmer & James Newton Howard - Eptesicus (Batman Begins) - 04:19
10. Hans Zimmer & James Newton Howard - I Am The Batman (The Dark Knight) - 04:07
11. Hans Zimmer - The End (The Dark Knight Rises) - 06:13
12. Hans Zimmer - Let My Home Be My Gallows (Hannibal) - 10:00
13. Hans Zimmer - CheValiers De Sangreal (The Da Vinci Code) - 04:09
14. Hans Zimmer - 160 BPM (Angels & Demons) - 06:42
15. Hans Zimmer - Journey To The Line (The Thin Red Line) - 09:21
16. Hans Zimmer - The Might Of Rome (Gladiator) - 05:17
17. Hans Zimmer (feat. Rodriga y Gabriela) - Angelica (Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides) - 04:20
18. Hans Zimmer - December 7th (Pearl Harbor) - 05:06
19. Hans Zimmer - Time (Inception) - 04:34
20. Hans Zimmer - Where We're Going (Interstellar) - 07:41
21. Hans Zimmer, Lorne Balfe & Benjamin Wallfisch - End Titles (Dunkirk) - 07:12

Sonntag, 1. Oktober 2017

Playlist #224 vom 01.10.2017 - R.I.P. HARRY DEAN STANTON (1926 - 2017)

Seine erste Hauptrolle – in Wim Wenders‘ „Paris, Texas“ (1984) – machte ihn weltberühmt, doch Harry Dean Stanton wurde in den über einhundert Filmen, in denen der amerikanische Schauspieler mitwirkte, vor allem als charismatischer Nebendarsteller eingesetzt. Seinen letzten großen Auftritt hatte er in der neu aufgelegten Mystery-Serie „Twin Peaks“ von David Lynch, mit dem in seiner Karriere oft zusammengearbeitet hat und erst kürzlich in John Carroll Lynchs Drama „Lucky“ gemeinsam vor der Kamera stand. Am 15. September 2017 verstarb der vielseitige Darsteller im Alter von 91 Jahren in Los Angeles.

Stanton wurde am 14. Juli 1926 als Sohn eines Tabakfarmers in West Irvine, Kentucky, geboren und arbeitete während des Zweiten Weltkriegs als Koch bei der Navy, ehe er Journalismus studierte und 1949 Schauspielkurse am Pasadena Playhouse zu belegen begann. Zunächst hatte Stanton auch Ambitionen als Autor und Musiker, wandte sich dann aber ganz der Schauspielerei zu. Gut zwei Jahrzehnte war er in Fernsehshows und Low-Budget-Filmen wie „The Adventures of Rin Tin Tin“ (1958), „Bonanza“ und „Tausend Meilen Staub“ zu sehen, ehe Monte Hellman in sowohl in seinem Western „Der Ritt im Wirbelwind“ (1966) an der Seite von Jack Nicholson und in dem Road Movie „Asphaltrennen“ (1971) agieren ließ.
Einen der bemerkenswertesten Auftritte lieferte er in Stuart Rosenbergs „Der Unbeugsame“ (1967) mit Star Paul Newman, wo er den Gospel-Song „Just a Closer Walk with Thee“ interpretierte. Auch später war er mit seiner Harry Dean Stanton Band in Los Angeles über ein Jahrzehnt lang regelmäßig als Sänger und Gitarrist zu sehen.
Mit seinem ausdrucksstarken, wettergegerbten Gesicht und der sanftmütigen Mimik erhielt er in den 1970er Jahren immer mehr Rollen im aufstrebenden New Hollywood Cinema, war in der Kriegs-Komödie „Stoßtrupp Gold“ (1970), in John Milius‘ „Jagd auf Dillinger“ (1973) und mit Marlon Brando und Jack Nicholson in „Duell am Missouri“ (1976) zu sehen.
Zwar bekam Stanton in dem kommerziell erfolgreichen Mafia-Epos „Der Pate 2“ (1974) unter der Regie von Francis Ford Coppola auch eine Rolle als FBI-Agent, doch erst als Mitglied der Nostromo-Crew in Ridley Scotts Science-Ficition-Horror-Film „Alien“ (1979) machte er auch andere Regisseure nachhaltig auf sich aufmerksam.
So durfte er in John Carpenters „Die Klapperschlange“ (1981) ebenso brillieren wie in der Teenie-Romanze „Pretty in Pink“ (1986) als Molly Ringwalds Vater. Zu diesem Zeitpunkt hatte er im Alter von bereits 58 Jahren in Wim Wenders‘ „Paris, Texas“ (1984) seine erste Hauptrolle.
Darin spielt er den halb verdursteten Travis, der zunächst orientierungslos durch die texanische Wüste irrt, von einem Provinz-Arzt notdürftig versorgt und dann von seinem Bruder Walt aus dem fernen Los Angeles abgeholt wird, der ihn bereits tot geglaubt hat. Zusammen mit seiner Frau Anne hat Walt Travis‘ mittlerweile siebenjährigen Sohn Hunger aufgezogen, der sich mit Travis nun auf die Suche nach seiner Mutter (Nastassja Kinski) macht.
Später sagte er der Los Angeles Times, dass er „endlich die Rolle spielte, die er spielen wollte. Wenn ich nie einen anderen Film danach gemacht hätte, wäre ich glücklich gewesen“. Doch obwohl Harry Dean Stanton nun populärer geworden war, wurde er weiterhin in Nebenrollen eingesetzt, wenn auch in Kassenerfolgen wie Martin Scorseses „Die letzte Versuchung Christi“, der Stephen-King-Verfilmung „The Green Mile“ und Terry Gilliams „Fear and Loathing in Las Vegas“.
Vor allem David Lynch schätzte die Zusammenarbeit mit Stanton, die mit „Wild at Heart“ (1990) begann und über „Twin Peaks: Fire Walk With Me“ (1992), „The Straight Story“ (1999), „Inland Empire“ (2006) bis zur neuen Staffel von „Twin Peaks“ (2017) führte.
Mit seinem Freund Jack Nicholson, dessen Trauzeuge er gewesen ist und mit dem er nach dessen Scheidung eine Zeitlang zusammenlebte, drehte er später noch „Man Trouble“ (1992) und „Das Versprechen“ (2001). Der renommierte Filmkritiker Roger Ebert meinte einst, dass ein Film, in dem Harry Dean Stanton eine Nebenrolle spielt, nicht völlig schlecht sein könne.
„Gewöhnlich spiele ich mich selbst. Durch welche psychologischen Traumata oder Konflikte ich auch gerade zu jener Zeit gehe, versuche ich diese in die Rolle einzubringen. Wenn das nicht mit den Dilemmas der Figur korrespondiert, mache ich den Film nicht“, erklärte Stanton einmal im Interview. In „Lucky“, dem Regiedebüt von Schauspieler John Carroll Lynch, spielte Stanton zuletzt an der Seite von David Lynch und Tom Skerritt den 90-jährigen Atheisten und Freigeist Lucky, der sich auf eine spirituelle Reise begibt, nachdem er sich vor dem Abgrund des Lebens wiedergefunden hat.
Filmographie (Auswahl): 
1954: Inner Sanctum (Fernsehserie, Episode 1x29)
1956: Der falsche Mann (The Wrong Man)
1957: Alarm in Fort Bowie (Tomahawk Trail)
1957: Fort Laramie (Revolt at Fort Laramie)
1958: Der stolze Rebell (The Proud Rebel)
1958–1968: Rauchende Colts (Gunsmoke, Fernsehserie, 8 Episoden)
1959–1963: Am Fuß der blauen Berge (Laramie, Fernsehserie, 4 Episoden)
1959–1965: Tausend Meilen Staub (Rawhide, Fernsehserie, 4 Episoden)
1960: Abenteuer am Mississippi (The Adventures of Huckleberry Finn)
1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won)
1965: Für eine Handvoll Dollar (Per un pugno di dollari)
1964: Auf der Flucht (The Fugitive, Fernsehserie, Episode 2x22)
1967: Der gnadenlose Ritt (A Time for Killing)
1967: Der Unbeugsame (Cool Hand Luke)
1967: In der Hitze der Nacht (In the Heat of the Night)
1971: Asphaltrennen (Two-Lane Blacktop)
1970: Stoßtrupp Gold (Kelly’s Heroes)
1972: Cisco Pike
1973: Pat Garrett jagt Billy the Kid (Pat Garrett and Billy the Kid)
1973: Jagd auf Dillinger (Dillinger)
1974: Der Pate – Teil II (The Godfather Part II)
1975: Duell am Missouri (The Missouri Breaks)
1975: Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, My Lovely)
1978: Stunde der Bewährung (Straight Time)
1979: Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (Alien)
1979: The Rose
1980: Death Watch – Der gekaufte Tod (La mort en direct)
1980: Schütze Benjamin (Private Benjamin)
1980: UFOria
1981: Die Klapperschlange (Escape from New York)
1982: Küss mich Doc (Young Doctors in Love)
1982: Einer mit Herz (One from the Heart)
1983: Christine (John Carpenter’s Christine)
1984: Repoman (Repo Man)
1984: Paris, Texas
1984: Die rote Flut (Red Dawn)
1985: Fool for Love
1986: Pretty in Pink
1988: Die letzte Versuchung Christi (The Last Temptation of Christ)
1989: Dream a Little Dream
1990: Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula
1990: Powerplay (The Fourth War)
1992: Twin Peaks – Der Film (Twin Peaks: Fire Walk with Me)
1994: Against the Wall (Fernsehfilm)
1995: Never Talk To Strangers – Spiel mit dem Feuer (Never Talk to Strangers)
1996: Mission: Rohr frei! (Down Periscope)
1996: Dead Man’s Walk – Der tödliche Weg nach Westen (Miniserie)
1997: Alles aus Liebe (She’s So Lovely)
1997: Fire Down Below
1998: The Mighty – Gemeinsam sind sie stark (The Mighty)
1998: Fear and Loathing in Las Vegas
1999: The Green Mile
1999: Eine wahre Geschichte – The Straight Story (The Straight Story)
2000: In stürmischen Zeiten (The Man Who Cried)
2001: Das Versprechen (The Pledge)
2002: Ginostra
2003: Die Wutprobe (Anger Management)
2004: Two and a Half Men (Fernsehserie, Episode 2x01)
2004: Hawaii Crime Story (The Big Bounce)
2006–2010: Big Love (Fernsehserie, 39 Episoden)
2006: Alpha Dog – Tödliche Freundschaften (Alpha Dog)
2006: Inland Empire
2006: Alien Autopsy – Das All zu Gast bei Freunden (Alien Autopsy)
2009: Alice im Wunderland (Alice, Fernsehzweiteiler)
2009: The Open Road
2010: On Holiday
2010: Athena (Kurzfilm)
2011: Rango (Sprechrolle)
2011: Mongo Wrestling Alliance (Fernsehserie, Sprechrolle)
2011: Cheyenne – This Must Be the Place (This Must Be the Place)
2012: Marvel’s The Avengers (The Avengers)
2012: 7 Psychos (Seven Psychopaths)
2013: The Last Stand
2013: 9 Full Moons
2013–2015: Getting On – Fiese alte Knochen (Getting On, Fernsehserie, 3 Episoden)
2014: The Pimp and the Rose (Kurzfilm)
2014: Alien: Isolation (Videospiel)
2016: Hux (Kurzfilm)
2017: Sick of it All
2017: Lucky
2017: Twin Peaks (Fernsehserie, 5 Episoden)
2017: Frank and Ava
Playlist:
01. Angelo Badalamenti - Twin Peaks Theme (Twin Peaks) - 05:04
02. Ry Cooder - She's Leaving The Bank (Paris, Texas) - 06:02
03. Trevor Jones - Past Times (The Mighty) - 05:04
04. Thomas Newman - Red Over Green (The Green Mile) - 02:57
05. Hans Zimmer & Klaus Badelt - You're Crazy (The Pledge) - 05:57
06. Peter Gabriel - The Feeling Begins (The Last Temptation Of Christ) - 03:58
07. Aaron Zigman - At The Site/Driving To The Site (Alpha Dog) - 04:01
08. Nino Rota - End Titles (The Godfather - Part II) - 03:51
09. John Williams - Jane And Logan (The Missouri Breaks) - 03:48
10. Lalo Schifrin - Down Here On The Ground [Symphonic Version] (Cool Hand Luke) - 05:59
11. Angelo Badalamenti & Kinny Landrum - Cool Cat Walk (Wild At Heart) - 03:24
12. Angelo Badalamenti - Laurens Walking (The Straight Story) - 04:11
13. Angelo Badalamenti - The Pink Room (Twin Peaks - Fire Walk With Me) - 04:05
14. David Lynch - Ghost Of Love (Inland Empire) - 05:30
15. New Order - Elegia (Pretty In Pink) - 04:50
16. John Carpenter & Alan Howarth - Moochie Mix Four (Christine) - 02:26
17. John Carpenter & Alan Howarth - Main Title (Escape From New York) - 03:53
18. Basil Poledouris - The Drive-In (Red Dawn) - 06:20
19. Angelo Badalamenti - Laura Palmer's Theme (Twin Peaks) - 04:49
20. Jerry Goldsmith - The Landing (Alien) - 04:31
21. Angelo Badalamenti - Audrey's Dance (Twin Peaks) - 05:28
22. Peter Gabriel - Passion (The Last Temptation Of Christ) - 07:38
23. Thomas Newman - The Green Mile (The Green Mile) - 03:37
24. Angelo Badalamenti - Montage (The Straight Story) - 07:26

Samstag, 30. September 2017

31. Filmfest Braunschweig (17. - 22.10.) mit Don Davis und Jan A.P. Kaczmarek

Vom 17. bis 22. Oktober findet bereits zum 31. Mal das „Internationale Filmfest Braunschweig“ statt, das 1987 von zwanzig Hochschulstudenten, Absolventen der Braunschweiger Filmklasse und Mitglieder der „Filmkoop“, ins Leben gerufen wurde, um das cineastische Angebot in der Stadt interessanter und vielfältiger zu machen.
Mittlerweile wird das älteste Filmfestival Niedersachsens von gut 25.000 Besuchern frequentiert, darunter Filmschaffende, Komponisten und Journalisten. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Festivalbesucher auf ca. 250 Lang- und Kurzfilme freuen, die auf sechs Leinwänden gezeigt werden.

Zu den Schwerpunkten des Festivals zählen seit jeher das junge europäische Kino und die Reihe „Musik und Film“, in der Filmkonzerte „live to projection“ ebenso zu erleben sind wie Stummfilmkonzerte berühmter Klassiker und Retrospektiven international erfolgreicher Filmkomponisten. So sind seit 2002 Komponisten wie Craig Armstrong („Romeo + Juliet“, „Der Knochenjäger“), Shigeru Umebayashi („The Grandmaster“, „House of Flying Daggers“), Michael Nyman („Gattaca“, „Das Piano“) und Patrick Doyle („Thor“, „Needful Things – In einer kleinen Stadt“) zu Gast in Braunschweig gewesen.
In diesem Jahr wird das Braunschweiger Filmfestival am 17. Oktober um 19 Uhr mit dem Filmkonzert „Matrix Live. Film in Concert“ in der Braunschweiger Stadthalle eröffnet. Der 1999 von Andy and Lana Wachowski inszenierte Science-Fiction-Klassiker „Matrix“, der das Genre und die Filmwelt durch seine Erzählweise und seine atemberaubenden Effekte veränderte, wird mit einer für diesen Konzertabend eigens präparierten Tonspur präsentiert, der nur die Dialoge enthält, während die Filmmusik von Don Davis und die Effekte live und synchron gespielt werden. Der amerikanische Komponist dirigiert das Staatsorchester Braunschweig und ist tags darauf im LOT im Filmgespräch mit Matthias Hornschuh zu erleben.
Am Donnerstag, 19.10., ist zudem der polnische Komponist Jan A.P. Kaczamarek (die von ihm vertonten Filme „Aimée & Jaguar“, „Untreu“ und „Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft“ laufen ebenfalls im Programm des Filmfests) im Gesprächskonzert mit Mitgliedern des Staatsorchesters Braunschweig in den „Schlossarkaden“ zu sehen. Alle weiteren Infos zum Festival findet ihr unter: www.filmfest-braunschweig.de

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